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2020 rocks

[ drei gute Gründe, warum 2020 kein verschenktes Jahr war ]

Gerade ist ja die Zeit für Jahresrückblicke. Und bei vielen, die ich so lese, kommt es mir so vor, als ob das Jahr 2020 nicht wirklich gut weg kommt. Nun wissen wir natürlich alle, dass es dafür auch irgendwie gute Gründe gibt. Aber war das Jahr wirklich so “fürn Mors”, wie wir in Hamburg sagen? Ich persönlich finde, dass das immer alles eine Frage der Perspektive ist. Und bei allem, was wir Reisesüchtigen uns auch anders gewünscht hätten, hab ich 3 Gründe, warum 2020 alles andere als ein verlorenes Jahr war. 


1. IHR und igoplaces.de

Anfang Februar ging igoplaces.de an den Start. Und was in diesem knappen Jahr passiert ist, ist einfach gigantisch. Und das alles ist passiert, weil ihr einfach genial seid. Jede und jeder Einzelne von euch. Jeder Kommentar, jedes Like bringt mir Freude und bestärkt mich, dass es genau das richtige war, dem Bloggen nicht den Rücken zuzukehren. Auf Facebook sind wir mittlerweile über 2.000 - und das ist für mich echt krass für die kurze Zeit. Und auch wenn ich euch eigentlich als “erste Amtshandlung” mit nach Utah nehmen wollte, haben wir zumindest die ersten zwei kleinen Reisen zusammen erlebt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben… Ich freu mich die zwei geplanten Roadtrips im Südwesten in 2021 nachzuholen. 

 

Ich danke euch für einen der besten Gründe, warum 2020 ein tolles Jahr war. 

 


2. geschlossene Grenzen

Egal ob nah oder fern, ich habe das Jahr genutzt um Dinge zu machen, die ich immer schon mal tun wollte (oder die ich sehr, sehr lange nicht mehr machen konnte). Diejenigen von euch, die mich etwas länger kennen wissen, dass ich es nicht als selbstverständlich ansehe, mich frei und einigermaßen unbeschwert zu bewegen (schon gar nicht mit schwerem Wandergepäck). Aber dieses Jahr wollte ich es wissen… egal ob zu Hause, im Wald, in den Bergen, auf Mallorca oder in den Dolomiten. Ich bin gewandert, gepaddelt, geklettert… weit, mit viel Gepäck, im Tiefschnee, nachts, hab draußen gezeltet bei Minusgraden. Wenn Landesgrenzen schon zu sind, dann haben wir ja immernoch eine eigene Grenze, die wir hinter uns lassen können. Danke 2020 für diese Möglichkeit. 


3. take it, change it or leave it

In Teilen kam mir das Jahr vor, wie eine Selbsterfahrungsgruppe in einem Persönlichkeitsentwicklungs-Seminar. Es liest sich wie eine Binse: wenn du mit etwas unzufrieden bist, ändere es, akzeptiere es oder leg es ab. Es ist immer einfach, auf die Umstände zu schimpfen und sie als Rechtfertigung für Verhalten zu sehen. Aber was mir das Jahr stärker vor Augen geführt hat, als mir lieb ist: die Umstände mögen sein, wie sie sind… wie wir darauf schauen und wie wir darüber denken haben wir in der Hand. Wir haben also auch in der Hand, was die Umstände mit uns machen. “Anders” oder “differenziert” bedeutet nicht “dagegen”. Die Freiheit unserer Gedanken ist unsere größte Freiheit und ich weiß sie mehr zu schätzen, als vorher. 

mogollon rim see lake reklektion wald

[ willkommen 2021 ]

Aber natürlich freu ich mich, wenn nun ein neues Jahr hoffentlich bald etwas geänderte Umstände bringt :)

 

Ich kann mich nicht oft genug für euren großartigen Support bedanken! Ich freu mich auf die kommenden Reisen und vor allem freu ich mich mächtig, dass ihr dabei seid.  

 

Ich wünsch euch von Herzen nur das Beste für das nächste Jahr. Gesundheit, Glück, viele tolle Momente und viel von dem, was euch happy macht. Aber egal wie und was auf uns wartet, begrüßen wir es mit einem Lächeln :)

 

Happy New Year!


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