Seen, Berge, Abenteuer

[ utah - der norden - Roadtrip 2022 ]

Dieser Roadtrip wird anders, das war mir von Beginn an klar. Nach zwei Wochen "on the raod" muss ich aber einfach sagen: es hat mich umgehauen - viel mehr, als ich dachte! Aufgebrochen bin ich, um den hohen Norden Utahs zu erkunden. Entdeckt habe ich dabei meine Faszination für die atemberaubend schöne Berg-, Wald- und Seenlandschaft Utahs. Abgeschiedenheit, Abenteuer, spektakuläre Natur - das sind die drei Zutaten, die diesen trip wirklich besonders gemacht haben. 


[ der trip ]

Utah war für mich lange Zeit ein Synonym für roten Sandstein und enge Slotcanyons. Die High Desert, wie man sie aus Kanab, Moab oder St. George kennt, ist für mich ungeschlagen eine der interessantesten und schönsten Regionen überhaupt. Dass im gleichen Staat allerdings auch mehr als ein großer Hauch Kanada schlummert, hat meine Begeisterung für Utah noch einmal vervielfacht.  

 

Egal, ob ihr nur einmal nach Salt Lake City wollt oder den Yellowstone Loop im Routenplan stehen habt. Vielleicht findet ihr hier noch eine Anregung für einen kleinen Ausflug oder gar einen ganzen Routenabschnitt. Es lohnt sich!  

 

10 Orte

18 Highlights

unzählige kleine und große Seen, hohe Berge und tolle Abenteuer

 

Ich stelle euch nach und nach meine persönlichen Highlights des Trips vor und erzähle euch, was ich dort erlebt habe, was euer Abenteuer werden könnte und auch was es vielleicht zu bedenken gibt. 

 

[ die route & die highlights ]


1. Salt Lake City

Hotel: Kimpton Monaco 

 

Die ersten zwei Nächte habe ich in Salt Lake City verbracht. Neben dem Akklimatisieren hatte ich den Ensign Peak, Cottonwood Canyon und den Little Mountain auf meiner Liste. 

 

Hier gibts mehr dazu!

 

In Salt Lake City habe ich auch den Camper bei Cruise America übernommen. Mehr dazu weiter unten…

 



2. Causey Reservoir

Stellplatz: Weber Memorial Park 

Das Reservoir ist ein County Park im Weber County (mit der Kreisstadt Ogden). Über Ogden und Huntsville geht's mit dem Camper über die UT-39 zur ersten Nacht auf einen kleinen Stellplatz nahe des Sees.   

 

Bis mein eigener Artikel fertig ist, kannst du hier mehr über Ogden erfahren.  


3. Cache Valley / Hyrum State Park

Stellplatz: Hyrum Lake State Park

Mein eigentliches Ziel für den Tag war das Porcupine Reservoir. Leider habe ich mir auf dem Weg dorthin in Paradise, UT (wenn da der Name mal nicht Programm ist) einen Platten am Wohnmobil zugezogen. Ich bin also so schnell ich konnte zum nächsten befestigten Campingplatz, an dem ich Internet- und Telefonempfang hatte: Hyrum State Park. Auch an einem See gelegen. Hyrum liegt bereits im Cache County mit der Kreisstadt Logan. 

 

Nachdem der Reifen gefixt wurde, habe ich mir einen genialen Sonnenuntergang im Blacksmith Fork Canyon angesehen!   

 

Bis mein eigener Artikel fertig ist, kannst du hier mehr über Logan erfahren. 


4. Cache Valley / Beaver Mountain

Stellplatz: Beaver Mountain

Dieser Tag hatte es in sich. Voller Tatendrang bin ich zu morgens erst nach Logan und dann durch den Logan Canyon zum Crimson Trail gefahren. Nach einer unfassbar tollen Wanderung ging es zum Bear Lake, das knallig türkisfarbene Wasser bewundern. Zum Sonnenuntergang bin ich wieder ein paar Kilometer zurück zum Tony Grove Lake gefahren. Auf 2.500 m eine durchaus frische Angelegenheit… Die Nacht habe ich am Beaver Mountain verbracht.     

 

Hier gibts mehr zum Toyn Grove Lake!


5. Mirror Lake Highway

Stellplatz 1 & 2: entlng des Mirror Lake Highway

Die nächsten zweieinhalb bis drei Tage standen für mich ganz im Zeichen des Mirror Lake Highway. Die UT-150, die von der Grenze zu Wyoming bis ins Heber Valley führt. Die Route führt durch den Uinta-Wasatch-Cache National Forest. Meistens sind die National-Forste ein Garant für mich, genau das zu finden, was ich suche: tolle Natur, Unentschlossenheit und Abenteuer. Ohne wirklichen Internet- oder Handyempfang habe ich mich also aufgemacht, ein paar Stellen zu erkunden. Vom Bald Mountain (2.800 m hoch) über den namensgebenden See Mirror Lake und viiiele weitere, teilweise unbenannte Seen bis zu den relativ bekannten Provo Falls.    


6. Heber Valley

 

Stellplatz 1: Wasatch Mountain State Park

Stellplatz 2: entlang des Alpine Loop

Das Heber Valley erstreckt sich zwischen dem Uinta und dem Wasatch-Gebirge, am Fusse der Berge, auf deren anderer Seite Salt Lake City liegt. Wie viele Regionen auf meinem Trip hat Heber vier wirklich Jahreszeiten. Und mindestens drei davon sind spektakulär. Winter und Sommer sind zum Skifahren, bzw. Wandern wie gemacht. Der Herbst aber ist spektakulär. Die Bäume des Wasatch National Forest (in dem auch der Wasatch State Park liegt) sind für ihre tolle Färbung weltbekannt. Ich habe hier zwei Nächte verbracht, eine “in der Stadt” (Midway, etwas über 5.000 Einwohner) in den Ausläufern des Wasatch State Park und eine mitten im Wald am Fuße des Mount Timpanogos (auch Mt. Timp genannt). 

 

Bis mein eigener Artikel fertig ist, kannst du hier mehr über das Heber Valley erfahren. 


7. Flaming Gorge

Eigentlich war Flaming Gorge über Jahre das einzige, was ich vom Norden Utahs wusste. Rote Felsen und blaues Wasser - das klingt verlockend. Und es war am Ende auch genau so unbeschreiblich toll, wie ich es mir erträumt habe. Was ich aber nicht gedacht hätte ist, dass es dort noch so viel mehr zu sehen gibt. Mit nur einer Nacht vor Ort musste ich leider einiges links liegen lassen. Aber das hole ich definitiv nach. Die Flaming Gorge National Recreation Area ist flächenmäßig ca. so groß wie Berlin und liegt in Utah und Wyoming. Es gibt über 40 Campingplätze. In dem in Utah gelegenen Teil liegt Flaming Gorge im Ashley National Forest. Und diese Mischung macht’s! Tiefgrüne Pinien und Fichten, rote Felsen und dieses strahlend blaue Wasser. Genial!  

 

Bis mein eigener Artikel fertig ist, kannst du hier mehr über die Flaming Gorge NRA erfahren. 


[ der camper ]

7.60 m Freiheit. Nach den guten Erfahrungen in Kanada habe ich mich auch dieses Mal wieder für eine “Standard RV” von Cruise America entschieden. Für maximal 5 Personen ausgelegt, ist der Camper natürlich ein Schiff, aber genau das, was ich wollte und brauchte. Ein Generator für Strom, große Tanks für Frisch- und Abwasser, Küche mit Kühl- und Gefrierschrank, Dusche und ein richtig guter Schlafplatz. Eigentlich eine richtige Wohnung auf 4 Rädern. Ich habe geplant, möglichst wenig Bedarf an “externer Infrastruktur” zu haben - also keine voll ausgebauten Campingplätze zu besuchen. 

 

Und ich bin auch dieses Mal nicht enttäuscht worden: Der RV fährt sich echt super, trotz der Größe, der kräftige V8 macht’s möglich. Die Ausstattung ist auch nach meinem Geschmack: praktisch, funktional und mit einem angenehmen Maß an Komfort!  

 

mehr übers Camping erfahrt ihr hier: